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Inpay: Payout-Spezialist auf Bankschienen mit aktuellem Onboarding-Stopp

Inpay ist ein 2008 gegründetes Zahlungsinstitut aus Kopenhagen, das Auszahlungen und Einzahlungen über Bankschienen in mehr als 90 Länder abwickelt, ohne Kartenakzeptanz. Für Glücksspielbetreiber wichtig: Seit Juli 2026 nimmt Inpay unter einer AML-Anordnung der dänischen Finanstilsynet keine neuen Glücksspielkunden auf.

Aktualisiert: November 2026 · Geprüft von der CashierRank-Redaktion

Inpay

Inpay wurde 2008 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen, Dänemark. Das Unternehmen ist seit 2023 von der dänischen Finanzaufsicht Finanstilsynet als E-Geld-Institut lizenziert und besitzt das Eurogiro-Netzwerk. Es ist in Europa und global tätig und spezialisiert sich auf Zahlungen über Bankschienen wie SEPA Instant, Faster Payments und SWIFT in über 90 Länder.

Inpay positioniert sich als Payout-Spezialist für Branchen mit hohem Auszahlungsaufkommen, zu denen Glücksspiel zählt. Im Juli 2026 pausierte das Unternehmen jedoch das Onboarding neuer Glücksspielkunden aufgrund einer Anordnung der Finanstilsynet im Bereich Geldwäscheprävention. Bestandskunden sind von dieser Angabe nicht betroffen, Neukunden aus dem Glücksspiel derzeit nicht aufnehmbar.

Für Betreiber

Für Casino- und Wettbetreiber bietet Inpay Open Banking und Banküberweisung für Pay-ins sowie Massenauszahlungen an Spieler in mehr als 90 Ländern über SEPA Instant, Faster Payments und SWIFT. Kartenakzeptanz gehört nicht zum Angebot. Laut einer Bewertung liegen die Gebühren bei etwa 1 Prozent für Auszahlungen und 0,5 bis 2 Prozent für Einzahlungen. Wegen des Onboarding-Stopps seit Juli 2026 kommt Inpay für neue Glücksspielkunden aktuell nicht in Betracht.

Integration

Inpay stellt eine einzige REST API für Pay-ins und Payouts bereit, die JSON und ISO 20022 unterstützt, dazu Webhooks und eine Sandbox. Die Preisangaben stammen aus einer Bewertung: Auszahlungen rund 1 Prozent, Einzahlungen 0,5 bis 2 Prozent; offiziell werden Konditionen auf Anfrage vereinbart. Kartenakzeptanz wird nicht angeboten.

Lizenzen und Compliance

Inpay ist seit 2023 als E-Geld-Institut von der dänischen Finanstilsynet lizenziert. Regulatorisch bedeutsam ist die AML-Anordnung der Finanstilsynet, infolge derer Inpay ab Juli 2026 das Onboarding neuer Glücksspielkunden pausiert hat. Weitere Lizenzen oder Zertifizierungen sind in unserer Faktenbasis nicht aufgeführt und gelten als nicht veröffentlicht.

  • Danish EMI (Finanstilsynet, 2023)

Vorteile

  • Lizenziertes E-Geld-Institut in Dänemark mit eigenem Eurogiro-Netzwerk
  • Bankauszahlungen in über 90 Länder über SEPA Instant, Faster Payments und SWIFT
  • Eine REST API für Pay-ins und Payouts mit ISO-20022-Unterstützung

Nachteile

  • Onboarding neuer Glücksspielkunden seit Juli 2026 unter einer AML-Anordnung pausiert
  • Keine Kartenakzeptanz
  • Gebührenangaben nur aus Bewertungen, offiziell auf Anfrage

Fazit

Inpay war und ist für Betreiber mit hohem Auszahlungsvolumen in viele Länder ein spezialisierter Bankschienen-Partner, allerdings derzeit nur für Bestandskunden. Neue Glücksspielbetreiber sollten die Entwicklung der Finanstilsynet-Anordnung beobachten und bis dahin alternative Payout-Anbieter einplanen.

Häufige Fragen

Nimmt Inpay aktuell neue Casino-Kunden an?

Nein. Seit Juli 2026 pausiert Inpay das Onboarding neuer Glücksspielkunden aufgrund einer AML-Anordnung der dänischen Finanstilsynet.

Bietet Inpay Kartenakzeptanz?

Nein. Inpay arbeitet ausschließlich über Bankschienen wie SEPA Instant, Faster Payments und SWIFT für Pay-ins und Payouts.

Was kostet Inpay?

Laut einer Bewertung etwa 1 Prozent für Auszahlungen und 0,5 bis 2 Prozent für Einzahlungen; offiziell werden Konditionen auf Anfrage vereinbart.

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