Visa, Mastercard & Co.: Kartenzahlung im Online Casino

Die Karte ist die vertrauteste Zahlungsmethode überhaupt – und in Online Casinos nach wie vor die meistgenutzte. Einzahlungen per Visa oder Mastercard sind sofort da und so gut wie immer bonusberechtigt. Die Kehrseite: Auszahlungen dauern ein bis fünf Werktage, die Bank sieht jede Glücksspieltransaktion, und in mehreren Ländern sind Kreditkarten für Glücksspiel gesperrt.

Zuletzt aktualisiert: November 2026

Methoden in dieser Kategorie

Gesamtwertung

RevolutRevolut: 8.1/108.1VisaVisa: 7.5/107.5MastercardMastercard: 7.5/107.5MaestroMaestro: 6.3/106.3MirMir: 6.2/106.2American ExpressAmerican Express: 5.2/105.2

Kurzfakten

4/6Auszahlungen möglich
6/6Bonusberechtigung
6/6Einzahlungsdauer: Sofort
6.8Gesamtwertung
Methoden in dieser Kategorie — Bewertungen auf einer Skala von 1 bis 10
#MethodeKategorieAuszahlungAuszahlungsgebührBonusWertung
8RevolutKredit- und Debitkarten1–3 Werktage0 %Bonusberechtigt8.1/10
20VisaKredit- und Debitkarten1–5 Werktage0 %Bonusberechtigt7.5/10
21MastercardKredit- und Debitkarten1–5 Werktage0 %Bonusberechtigt7.5/10
36MaestroKredit- und Debitkarten2–5 Werktage0 %Bonusberechtigt6.3/10
38MirKredit- und Debitkarten1–3 Werktage0 %Bonusberechtigt6.2/10
45American ExpressKredit- und Debitkarten2–5 Werktage0 %Bonusberechtigt5.2/10

Eine Karteneinzahlung läuft wie jeder andere Online-Kauf ab: Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer eingeben, Betrag bestätigen, gegebenenfalls per 3-D Secure in der Banking-App freigeben. Das Casino bucht den Betrag unter dem Händlercode MCC 7995 ab, an dem Banken Glücksspieltransaktionen erkennen. Auszahlungen laufen über eine sogenannte Original Credit Transaction zurück auf dieselbe Karte, was bei Visa und Mastercard ein bis fünf Werktage dauert. Maestro und American Express unterstützen diesen Rückweg nicht, hier zahlt das Casino per Banküberweisung aus. Revolut ist als Debitkarte mit App ein Sonderfall: Auszahlungen landen in ein bis drei Tagen auf dem Konto, Währungen werden werktags zum Interbankenkurs umgerechnet.

Das Casino verlangt für Karteneinzahlungen meist keine Gebühr, mit Ausnahme von American Express, wo ein Aufschlag von bis zu 3 Prozent üblich ist. Die eigentlichen Kosten entstehen bei der Bank: Manche Institute behandeln Glücksspieleinzahlungen mit Kreditkarte als Bargeldvorschuss mit Gebühr und sofortiger Verzinsung, und bei Fremdwährungen kommen ein bis drei Prozent Umrechnungsaufschlag hinzu. Wer in Euro-Casinos mit einer Euro-Debitkarte spielt, zahlt in der Regel nichts.

Karten passen zu Spielern, die den Bonus mitnehmen wollen, nicht auf schnelle Auszahlungen angewiesen sind und keine Bedenken haben, dass die Bank die Transaktionen sieht. Die regulatorische Lage ist jedoch uneinheitlich: In Großbritannien sind Kreditkarten seit 2020 für Glücksspiel verboten, in den Niederlanden und Schweden ebenfalls, Irland plant Einschränkungen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Kreditkarten erlaubt, doch einige Banken sperren MCC 7995 auf eigene Initiative – dann wird die Einzahlung ohne Erklärung abgelehnt. In solchen Fällen hilft nur der Wechsel zu einem E-Wallet, Instant Banking oder einer Debitkarte eines anderen Anbieters.

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