PayKings
PayKings wurde 2011 gegründet und hat seinen Sitz in St. Petersburg, Florida. Das Unternehmen ist ausschließlich in Nordamerika tätig und arbeitet als Broker: Statt eigenes Acquiring zu betreiben, vermittelt es Händler an ein Netzwerk von über 20 Acquiring-Banken, die High-Risk-Branchen annehmen.
Mit mehr als 50 bedienten Branchen, darunter Online-Gaming und Sportwetten, positioniert sich PayKings als Vermittler für Händler, die bei Standard-Acquirern abgelehnt werden. Die Veröffentlichung von Preisindikationen und der Verzicht auf Setup-Gebühren sind im High-Risk-Segment eher ungewöhnlich.
Für Betreiber
Casino- und Wettbetreiber in Nordamerika erhalten über PayKings Händlerkonten für Visa und Mastercard sowie ACH- und Banküberweisungen. Der Nutzen liegt in der Bankvermittlung: PayKings sucht aus seinem Netzwerk eine Acquiring-Bank, die das Risikoprofil des Betreibers akzeptiert. Alternative Zahlungsmethoden, Wallets, Krypto oder spezielle iGaming-Produkte wie Payout-Lösungen sind in der Faktenbasis nicht genannt.
Integration
PayKings bietet eine Entwickler-API, ein Payment Gateway, ein virtuelles Terminal und ACH-Verarbeitung. Das veröffentlichte Preismodell beginnt bei Interchange plus 0,80 Prozent, Setup-Gebühren fallen nicht an. Die tatsächlichen Konditionen hängen von der vermittelten Acquiring-Bank ab; Reserven und Settlement-Fristen werden dort festgelegt.
Lizenzen und Compliance
In unserer Faktenbasis sind für PayKings keine Lizenzen aufgeführt; E-Geld-, Money-Transmitter- oder Glücksspiel-Vendor-Lizenzen gelten als nicht veröffentlicht. Das ist für einen Broker insofern plausibel, als die regulatorische Verantwortung bei den vermittelten Acquiring-Banken liegt. Betreiber sollten die Lizenz- und Risikoanforderungen der konkreten Bank prüfen, nicht nur die des Brokers.
- Nicht veröffentlicht
Vorteile
- Netzwerk aus über 20 Acquiring-Banken für High-Risk-Branchen inklusive Online-Gaming und Sportwetten
- Veröffentlichte Preisindikation ab Interchange plus 0,80 Prozent, keine Setup-Gebühren
- Seit 2011 am Markt, hohe Konfidenz der Faktenlage
Nachteile
- Nur Nordamerika; keine Abdeckung in Europa, LatAm oder APAC
- Nur Karten und ACH, keine alternativen Methoden oder Krypto
- Keine eigenen Lizenzen veröffentlicht; Konditionen hängen von der vermittelten Bank ab
Fazit
PayKings ist eine Option für US-Betreiber, die ein Kartenkonto bei einer High-Risk-Bank suchen und eine Vermittlung mit transparenter Preisuntergrenze bevorzugen. Für internationale Betreiber oder solche mit Bedarf an Wallets, lokalen Methoden und Krypto ist ein Broker mit reinem Nordamerika-Fokus nicht ausreichend.
Häufige Fragen
Ist PayKings selbst ein Acquirer?
Nein. PayKings ist ein Broker, der Händler bei über 20 Acquiring-Banken platziert, die High-Risk-Branchen akzeptieren.
Was kostet ein Konto über PayKings?
PayKings veröffentlicht eine Preisuntergrenze ab Interchange plus 0,80 Prozent ohne Setup-Gebühren; die genauen Konditionen legt die vermittelte Bank fest.
In welchen Regionen ist PayKings aktiv?
Ausschließlich in Nordamerika.